DEGRO AG Radiochirurgie und Stereotaxie


Herzlich Willkommen auf der Homepage der DEGRO Arbeitsgruppe
Radiochirurgie und Stereotaxie.

Die Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für RadioOnkologie (DEGRO) wird von Prof. Dr. Matthias Guckenberger, Direktor der Klinik für Radioonkologie des Universitätsspitals Zürich geleitet.

Die offiziellen Aufgaben der DEGRO Arbeitsgruppe sind:

  • Die Erstellung bzw. Überarbeitung von Leitlinien für die DEGRO
  • Die Mitarbeit an interdisziplinären Leitlinien der Deutschen Krebsgesellschaft
  • Im Auftrage des Vorstandes die Vertretung der DEGRO in den jeweils relevanten Fachgesellschaften als radioonkologischer Ansprechpartner
  • Die Abgabe einer fachkompetenten Meinung zu jeweils relevanten wissenschaftlichen Studien

Zusätzlich hat die AG Radiochirurgie / Stereotaxie folgende Schwerpunkte:

  • Patterns-of-Care und Patterns-of-outcome Analysen zur Radiochirurgie / Stereotaxie
  • Prospektive Studien zur Radiochirurgie / Stereotaxie
  • Organisation und Ausrichtung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen zu den Themen der Radiochirurgie / Stereotaxie

Auf dieser Homepage finden Sie Informationen zu laufenden Projekten und Studien sowie Material der AG Meetings und Fortbildungsveranstaltungen.

Unsere Arbeitsgruppe steht allen interessierten Kollegen – Radioonkologen, Medizinphysikern sowie MTRAs offen – eine Mitgliedschaft in der DEGRO ist keine Voraussetzung für aktive Teilnahme an unseren Aktivitäten.

Mit besten kollegialen Grüssen

Matthias Guckenberger

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Meetings der Arbeitsgruppe

Symposium zur Oligo-Metastasierung - Meeting 2016

Zürich 9 Dezember 2016: Symposium zur Oligo-Metastasierung ein großer Erfolg

Die Kliniken für Radioonkologie der Universitätsspitäler Zürich (Prof. M. Guckenberger) und Freiburg im Breisgau (Prof. A. Grosu) sowie das Comprehensive Cancer Center Zürich (Prof. R. Stahel) hatten am 9. Dezember zu einem Symposium mit dem Titel „Oligo-Metastasierung als Chance zur Kombination von zielgerichteter lokaler und systemischer Therapie“ eingeladen.  Obwohl Patienten mit einer Oligo-Metastasierung heute (noch) nur einen geringen Anteil der täglichen onkologischen und radioonkologischen Praxis ausmachen, so konnte das Symposium dennoch mehr als 160 Teilnehmer anlocken – ein großer Erfolg. Das Symposium war charakterisiert durch eine umfassende Darstellung dieses Themas aus den Gesichtspunkten der Biologie, internistischen Onkologie, Radioonkologie sowie Chirurgie und verdeutlichte eindrücklich die Notwendigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit um diesem komplexen Thema gerecht zu werden.

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Die Vorträge des Symposium zum Download

Programm Symposium Oligo-Metastasierung

1. Einführung - Prof. Guckenberger
2. Aktuelle biologische Mechanismen der Metastasierung - Prof. Wikman
3. Mechanismen intrinsischer und extrinsischer Resistenz - Prof. Dummer
4. Kranielle versus extrakranielle Metastasierung - Anna Sophie Berghoff, MD, PhD
5. Stereotactic Radiosurgery for 5 of more Brain Metastases - Prof. Petersen
6. Only the tip of the iceberg – can we predict true oligometastatic disease? - Prof. Flentje
7. SBRT for oligoprogressive disease - a new way of combined targeted RT and targeted drugs? - Prof. Ozsahin
8. Interactions between SBRT and systemic targeted drugs – what do we know? - Dr. med. Brunner
9. Alleinige Radiochirurgie und alleinige Systemtherapie - Prof. Guckenberger
10. Langzeit-Palliation statt Heilung – SBRT von Wirbelsäulenmetastasen - PD Dr. med. Andratschke
11. Körperstereotaxie bei oligo-metastasiertem Prostatakarzinom - Prof. Aebersold
12. Interaktionsmechanismen zwischen Radiotherapie und Immuntherapie - PD Dr. med. Curioni
13. Aktuelle Studienkonzepte zur Kombination von Radiotherapie und Immuntherapie - Prof. Budach
14. Weitere Kombinationspartner der Immuntherapie - Prof. Stahel
15. Wann kann auf eine Histologie verzichtet und bestrahlt statt operiert werden? - Prof. Guckenberger
16. Offene versus thorakoskopische Operation – wie und warum entscheidet der Chirurg? - Prof. Weder

Die erste Sitzung wurde von Prof. M. Pruschy aus Zürich geleitet und beleuchtete aktuelle biologische Konzepte der Metastasierung und stellte die Frage, wie die Oligo-Metastasierung sowie die Oligo-Progression mit diesen Konzepten vereinbar ist. Dr. H. Wiking aus Hamburg stellte die komplexen Schritte der Metastasierung anschaulich dar: „nur ein kleiner Bruchteil der Tumorzellen, die Anschluss an das Blutsystem gewinnen, schafft es letztendlich eine Metastase zu bilden.“ Im Verlauf der metastasierten Erkrankung kommt es gemäß Prof. R. Dummer aus Zürich zu einer kontinuierlichen Veränderung der metastasierten Zellen. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass es zu einer poly-clonalen Evolution der Metastasierung kommt: „lokale Therapiemassnahmen können dann einzelne Metastasierungsäste stoppen, die einer systemischen Therapie nicht mehr zugänglich sind – zukünftig gilt es diese Metastasen zu identifizieren um sie gezielt behandeln zu können.“ Dr. A. Bergmann aus Wien verdeutlichte dann die großen Unterschiede zwischen extra-cerebraler und cerebraler Metastasierung: „die Bluthirnschranke wird zwar durch Hirnmetastasen geschädigt und für systemische Medikamente durchlässig, das Ausmaß der Medikamentenkonzentration variiert aber stark zwischen einzelnen Metastasen und selbst innerhalb einer Metastase, was die weiterhin hohe Relevanz von lokalen Therapiemaßnahmen erklärt“.

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Im Industrie-Symposium, das von der Firma Brainlab gesponsert wurde, zeigte Frau Prof. C. Petersen aus Hamburg eindrucksvoll die die aktuellen technischen Möglichkeiten moderner Radioonkologie, um auch multiple Hirnmetastasen präzise und effizient behandeln zu können.

Die zweite Sitzung, geleitet von Prof. M. Guckenberger, wurde von Prof. M. Flentje aus Würzburg eingeleitet: „Wir wissen, dass wir bei manchen oligo-metastatischen Patienten nur die Spitze des Eisberges sehen, da aktuelle und vermutlich auch zukünftige Bildgebung kleinste Metastasen nicht darzustellen kann. Dennoch kann bei verschiedensten Tumorentitäten nach radikaler lokaler Therapie von sogenannten Oligo-Metastasen ein konsistentes Langzeitüberleben von 20-30% erzielt werden.“ Prof. M. Özsahin aus Lausanne führte fort, dass der Begriff der Oligo-Metastasierung zu unspezifisch verwendet wird und insbesondere die Oligo-Progression differenziert werden muss: „Wenn z.B. das Lungenkarzinom nicht mehr auf eine zielgerichtete Systemtherapie anspricht, weil es in einer oder wenigen Metastasen zu einer Resistenzentwicklung gekommen ist, dann kann durch eine Eliminierung dieser Metastasen z.B. durch körperstereotaktische Bestrahlung die Sensitivität gegenüber der Systemtherapie wiederhergestellt werden. Eine innovative Form der Kombination von zielgerichteter lokaler und systemischer Therapie.“ Abschließend erinnerte Prof. T. Brunner aus Freiburg daran, dass wir leider noch zu wenig über mögliche Interaktionen von neuen medikamentösen Substanzen und stereotaktischer Strahlentherapie verstehen: „Registerstudien können und müssen hier Licht ins Dunkle bringen und eine solche prospektive Registerstudie wird durch die DEGRO AG Stereotaxie aktuell durchgeführt.“

panel 3.jpg In der dritten Sitzung führte Frau Prof. A. Grosu durch die Anwendung von stereotaktischer Bestrahlung bei drei häufigen klinischen Situationen. Prof. M. Guckenberger fasste den raschen Erkenntnisgewinn in der Behandlung von Hirnmetastasen zusammen: „Alleinige stereotaktische Radiochirurgie ohne Ganzhirnbestrahlung wird auch bei mehreren Hirnmetastasen zunehmend der Therapiestandard. Ebenso sei eine effektive Systemtherapie aktuell in den meisten klinischen Situationen nicht ausreichend um auf eine Evidenz-basierte gut verträgliche Lokaltherapie wie die Radiochirurgie verzichten zu können.“ PD. N. Andratschke aus Zürich legte den Stellenwert einer stereotaktischen Bestrahlung auch in palliativer Indikation dar: „Wir in Zürich überprüfen aktuell in einer randomisierte Phase II Studie (DOSIS), ob durch eine stereotaktische Bestrahlung von Wirbelsäulenmetastasen eine dauerhafte Schmerzkontrolle erreicht werden kann. Diese Studie ist in der DEGRO AG Stereotaxie angesiedelt.“ Prof. D. Aebersold aus Bern zeigte den zunehmenden Stellenwert der lokalen Radiotherapie auch bei nodal und extra-nodal metastasierten Prostata Karzinom Patienten, mahne aber zur sorgfältigen Überprüfung solcher Konzepte im Rahmen von klinischen Studien.

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In der vorletzten Sitzung führte Prof. R. Stupp durch die das aktuelle Mega-Thema der Immuntherapie und die Möglichkeiten, die sich in diesem Feld für die Radioonkologie ergeben. Einleitend fasste PD. A. Curioni aus Zürich umfassend und anschaulich prä-klinische und klinische Daten zur Verstärkung von immunologischen Therapiekonzepten durch eine lokale Radiotherapie zusammen. Prof. W. Budach auch Düsseldorf hatte dann die undankbare Aufgabe, die allgemeine Euphorie zu bändigen: „Klinische Daten zur Kombination von Immuncheckpoint Inhibitoren und Radiotherapie gibt es leider noch sehr wenige und obwohl viele Studien initiiert worden sind, so müssen wir noch einige Jahre warten um zu wissen, ob es sich um einen Hype oder echte Hoffnung handelt.“ Abschließend zeigte Prof. R. Stahel den rasanten Fortschritt in der Behandlung des Lungenkarzinoms, der durch die aktuell verfügbaren Immuncheckpoint Inhibitoren erzielt wurde: „Und Kombinationsbehandlungen z.B. mit Chemotherapie und möglicherweise Strahlentherapie können diese Ergebnisse weiter verbessern.“

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Die abschließende Sitzung, geleitet von Prof. F. Zimmermann aus Basel, hinterfragte die Behandlungskonzepte von Strahlentherapie und Chirurgie in der oligo-metastasierten Situation. Prof. M. Guckenberger konnte darlegen, dass in den meisten Situationen einer Oligo-Metastasierung und Oligo-Progression eine erneute Histologie und molekulare Analyse der Oligo-Metastasen ohne klinische Konsequenz bleibt, so dass die körperstereotaktische Bestrahlung eine sichere und effektive Therapieoption darstellt. Prof. W. Weder aus Zürich stellte zum Ende fest, dass eine thorakoskopische Metastasen Entfernung meist ausreichend ist: „Die Bildgebung ist heute so präzise geworden, dass auf eine Palpation der metastatischen Lunge verzichtet werden kann, ebenso wir auf eine elektive Lymphknotendissektion“.

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Nach dem spannenden Symposium mit intensiver interdisziplinärer Diskussion bedankte sich Prof. M. Guckenberger bei allen Redner, den Organisatoren, Sponsoren und den Besuchern des Symposiums: „Wir haben die Chance, mit diesen innovativen Konzepten vielen unserer Patienten neue Hoffnung zu geben. Um keine falschen Hoffnungen zu machen müssen wir diese Konzepte aber sorgfältig wissenschaftlich untersuchen. Dieses Symposium hat hoffentlich einen kleinen aber relevanten Beitrag dazu geleistet.“

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Aktuelle Projekte der Arbeitsgruppe

 


 
Practice guideline activities

Practice guidelines of the DEGRO Working group stereotactic radiotherapy & radiosurgery


The DEGRO Working group stereotactic radiotherapy & radiosurgery received the mandate of the DEGRO Vorstand to develop practice guidelines on the evidence-based use and practice of stereotactic radiotherapy and radiosurgery.

So far, four practice guidelines have been developed and published:

  • Radiosurgery for brain metastases
  • Stereotactic body radiotherapy for early stage NSCLC
  • Stereotactic body radiotherapy for primary and secondary liver cancer
  • Stereotactic body radiotherapy for primary renal cell cancer and pancreatic cancer

Guckenberger M, Andratschke N, Alheit H et al. Definition of stereotactic body radiotherapy : Principles and practice for the treatment of stage I non-small cell lung cancer. Strahlenther Onkol 2014; 190: 26-33.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24052011

Kocher M, Wittig A, Piroth MD et al. Stereotactic radiosurgery for treatment of brain metastases. A report of the DEGRO Working Group on Stereotactic Radiotherapy. Strahlenther Onkol 2014; 190: 521-532.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24715242

Sterzing F, Brunner TB, Ernst I et al. Stereotactic body radiotherapy for liver tumors : Principles and practical guidelines of the DEGRO Working Group on Stereotactic Radiotherapy. Strahlenther Onkol 2014; 190: 872-881.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25091267

Panje C, Andratschke N, Brunner TB et al. Stereotactic body radiotherapy for renal cell cancer and pancreatic cancer : Literature review and practice recommendations of the DEGRO Working Group on Stereotactic Radiotherapy. Strahlenther Onkol 2016; 192: 875-885.https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27778052


 
SBRT for early stage NSCLC

Stereotactic body radiotherapy (SBRT) for early stage non-small cell lung cancer (NSCLC)


Study PI:
Prof. Dr. Matthias Guckenberger
University Hospital Zurich
Matthias.Guckenberger@usz.ch

Study design: multi-center, international retrospective study

Study objective:

  • To perform a patterns-of-care and patterns-of-outcome analysis of SBRT for early stage NSCLC in Germany, Austria and Switzerland
  • To evaluate patient and treatment factor influencing outcome in SBRT for early stage NSCLC

Project status:

  • Data collection completed
  • 5 full manuscripts published
  • Further analyses planned and possible

Major findings and results:

Guckenberger M, Allgauer M, Appold S et al. Safety and Efficacy of Stereotactic Body Radiotherapy for Stage I Non-Small-Cell Lung Cancer in Routine Clinical Practice: A Patterns-of-Care and Outcome Analysis. J Thorac Oncol 2013; 8: 1050-1058. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23817193

  • Data of 582 patients treated at 13 institutions between 1998 and 2011 were collected.
  • After an average follow-up of 21 months, 3-year freedom from local progression and overall survival were 79.6% and 47.1%, respectively.
  • After treatment with > 106 Gy biological effective dose (BED) as planning target volume encompassing dose (N = 164), 3-year freedom from local progression and overall survival were 92.5% and 62.2%, respectively.

Guckenberger M, Klement RJ, Allgauer M et al. Applicability of the linear-quadratic formalism for modeling local tumor control probability in high dose per fraction stereotactic body radiotherapy for early stage non-small cell lung cancer. Radiother Oncol 2013; 109: 13-20.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24183066

  • Local tumor control probability (TCP) modeling showed strong evidence for a dose-response relationship in the total patient cohort, which was lacking in single-fraction SBRT.
  • PTV isocentric doses resulted in much better dose-response relationships than PTV encompassing doses.
  • The use of the linear-quadratic (LQ) model for calculation of biological effective doses (BED) was not inferior to the linear-quadratic linear (LQ-L) model.

Klement RJ, Allgauer M, Appold S et al. Support vector machine-based prediction of local tumor control after stereotactic body radiation therapy for early-stage non-small cell lung cancer. Int J Radiat Oncol Biol Phys 2014; 88: 732-738. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24411630

  • Local tumor control probability (TCP) modeling confirmed that machine learning techniques like support vector machines can be successfully applied to predict treatment outcome after SBRT for early stage NSCLC.
  • Improvements over traditional TCP modeling are expected through a nonlinear combination of multiple features, eventually helping in the task of personalized treatment planning.

Schanne DH, Nestle U, Allgauer M et al. Stereotactic body radiotherapy for centrally located stage I NSCLC: a multicenter analysis. Strahlenther Onkol 2015; 191: 125-132. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25159135

  • A total of 90 patients treated with SBRT for centrally located NSCLC were identified among 613 cases in a database of 13 German and Austrian academic radiotherapy centers.
  • SBRT doses (PTV minimum doses converted to BED) varied significantly between central and peripheral lesions with a median BED10 of 72 Gy and 84 Gy, respectively (p < 0.001). Fractionation differed as well with medians of 5 (central) and 3 (peripheral) fractions (p < 0.001).
  • In the Kaplan-Meier analysis, 3-year actuarial overall survival was 29 % (central) and 51 % (peripheral; p = 0.004) and freedom from local progression was 52 % (central) and 84 % (peripheral; p < 0.001). Toxicity after treatment of central tumors was low with no grade III/IV and one grade V event.

Roesch J, Panje C, Sterzing F et al. SBRT for centrally localized NSCLC - What is too central? Radiat Oncol 2016; 11: 157. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27912764

  • A survey performed at the annual meeting of the DEGRO working group Stereotactic radiotherapy evaluated patterns-of-practice of SSBRT for centrally located NSCLC. The surgery consisted of a questionnaire and nine case examples.
  • The majority of centers had experience in SBRT for central lung tumors (88%) and half of the centers reported more than ten cases treated during a median period of five years.
  • Most fractionation schedules used PTV encompassing doses of 48-60 Gy in eight fractions with maximum doses of 125-150%.
  • SBRT for centrally located NSCLC would have been practice by the large majority of the centers if the tumors were small (<4 cm) and if the minimal distance to the main bronchi was at least 2 cm.

 
SBRT for pulmonary metastases

Stereotactic body radiotherapy (SBRT) pulmonary metastases


Study PI:
Prof. Dr. Matthias Guckenberger
University Hospital Zurich
Matthias.Guckenberger@usz.ch

Dr. Juliane Hörner Rieber
University Hospital Heidelberg
Juliane.Hoerner-Rieber@med.uni-heidelberg.de

Study design: multi-center, international retrospective study

Study objective:

  • To perform a patterns-of-care and patterns-of-outcome analysis of SBRT for pulmonary metastases in Germany, Austria and Switzerland
  • To evaluate patient and treatment factor influencing outcome in SBRT for pulmonary metastases

Project status:

  • Data collection completed
  • 4 full manuscripts published
  • Further analyses planned and possible

Major findings and results:

Rieber J, Streblow J, Uhlmann L et al. Stereotactic body radiotherapy (SBRT) for medically inoperable lung metastases-A pooled analysis of the German working group "stereotactic radiotherapy". Lung Cancer 2016; 97: 51-58. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27237028

  • A total number of 700 patients with medically inoperable lung metastases treated with SBRT in 20 centers between 1997 and 2014 were included in the DEGRO AG database and used for analysis in this study.
  • After a median follow-up time of 14.3 months, 2-year local control and overall survival were 81.2% and 54.4%, respectively.
  • In multivariate analysis, overall survival was most significantly influenced by pretreatment performance status, maximum metastasis diameter, primary tumor histology, time interval between primary tumor diagnosis and SBRT treatment and number of metastases.
  • For local tumor control modelling, independent prognostic factors were pretreatment performance status, biological effective dose (BED) at PTV isocenter and single fraction (PTV-encompassing) dose in multivariate analysis.

 

Guckenberger M, Klement RJ, Allgauer M et al. Local tumor control probability modeling of primary and secondary lung tumors in stereotactic body radiotherapy. Radiother Oncol 2016; 118: 485-491. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26385265

  • A retrospective multi-institutional (n=22) database of 399 patients with stage I NSCLC and 397 patients with 525 lung metastases was analyzed.
  • After median follow-up of 19 months and 16 months (n.s.), local tumor control was observed in 87.7% and 86.7% of the primary and secondary lung tumors (n.s.), respectively.
  • A strong dose-response relationship was observed in the primary NSCLC and metastatic cohort but dose-response relationships were not significantly different: the TCD90 (dose to achieve 90% TCP; BED of maximum planning target volume dose) estimates were 176 Gy (151-223) and 160 Gy (123-237) (n.s.), respectively.
  • The dose-response relationship was not influenced by the primary cancer site within the metastatic cohort.

 

Klement RJ, Allgauer M, Andratschke N et al. Bayesian Cure Rate Modeling of Local Tumor Control: Evaluation in Stereotactic Body Radiation Therapy for Pulmonary Metastases. Int J Radiat Oncol Biol Phys 2016; 94: 841-849. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26972657

  • Most radiobiological models for prediction of tumor control probability (TCP) do not account for the fact that many events could remain unobserved because of censoring. We therefore evaluated a set of TCP models that take into account this censoring.
  • We applied 2 fundamental Bayesian cure rate models to a sample of 770 pulmonary metastasis treated with stereotactic body radiation therapy at German, Austrian, and Swiss institutions: (1) the model developed by Chen, Ibrahim and Sinha (the CIS99 model); and (2) a mixture model similar to the classic model of Berkson and Gage (the BG model).
  • In the CIS99 model the number of clonogens surviving the radiation treatment follows a Poisson distribution, whereas in the BG model only 1 dominant recurrence-competent tissue mass may remain.
  • Delivered dose, female sex, peripheral tumor location and having received no chemotherapy before RT were associated with higher TCP in all models.
  • In practice, application of such models to the clinical setting could allow for adaption of treatment doses depending on whether local control should be achieved in the short or longer term.

 

Rieber J, Abbassi-Senger N, Adebahr S et al. Influence of Institutional Experience and Technological Advances on Outcome of Stereotactic Body Radiation Therapy for Oligometastatic Lung Disease. Int J Radiat Oncol Biol Phys 2016. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27843031

  • A database of 700 patients treated with SBRT for lung metastases in 20 centers between 1997 and 2014 was used for analysis.
  • Median follow-up time was 14.3 months (maximum 132 months), with 2-year LC and OS of 81.2% and 54.4%, respectively.
  • In multivariate analysis, all treatment technologies except FDG-PET staging did not significantly influence outcome. Patients who received pre-SBRT FDG-PET staging showed superior 1- and 2-year OS of 82.7% and 64.8%, compared with patients without FDG-PET staging resulting in 1- and 2-year OS rates of 72.8% and 52.6%, respectively (P=.012).
  • Experience with SBRT was identified as the main prognostic factor for LC: institutions with higher SBRT experience (patients treated with SBRT within the last 2 years of the inclusion period) showed superior LC compared with less-experienced centers (P≤.001). Experience with SBRT within the last 2 years was independent from known prognostic factors for LC.

 
SBRT for liver metastases

Stereotactic body radiotherapy (SBRT) of liver metastases

Study PI:
PD Dr. med. Nicolaus Andratschke
University Hospital Zurich
Nicolaus.Andratschke@usz.ch

Study design: multi-center, international retrospective study

Study objective:

  • To perform a patterns-of-care and patterns-of-outcome analysis of SBRT for liver metastases in Germany, Austria and Switzerland
  • To evaluate patient and treatment factor influencing outcome in SBRT for liver metastases

Project status:

  • Data collection completed
  • 1 manuscript submitted, 3 manuscripts in preparation
  • Further analyses planned and possible

Major findings and results:
Klement R, Guckenberger M, Alheid H et al. Stereotactic body radiotherapy (SBRT) for oligometastatic liver disease – influence of pre-treatment chemotherapy and histology on local tumor control. (submitted)

  • 452 SBRT treatments in 363 patients were analysed after collection of patient, tumor and treatment from 17 centers between 1997 and 2015 in a multi-center DEGRO AG database.
  • After adjusting for histology, a strong dose-response relationship was observed and BEDmax was the strongest predictor of TCP.
  • Breast cancer metastases were significantly more responsive to SBRT compared to other histologies with 90% TCP at 2 years with BEDmax of 178±65 Gy10 or 94±55 Gy10 with and without prior chemotherapy, respectively.
  • Chemotherapy prior to SBRT predicted for significantly lower TCP. The model predicted a BED of 208±76 Gy10 necessary for 90% TCP at 2 years with no prior chemotherapy, but 292±109 Gy10 when chemotherapy had been given.

 
SBRT for primary liver cancer

Stereotactic body radiotherapy (SBRT) for primary liver tumors

Study PI:
Prof. Dr. med. Thomas Brunner
University Hospital Freiburg
thomas.brunner@uniklinik-freiburg.de

Study design: multi-center, international retrospective study

Study objective:

  • To perform a patterns-of-care and patterns-of-outcome analysis of SBRT for primary liver tumors in Germany, Austria and Switzerland
  • To evaluate patient and treatment factor influencing outcome in SBRT for primary liver tumors

Project status:

  • Data collection completed
  • 1 manuscript submitted, 1 manuscript in preparation
  • Further analyses planned and possible

Major findings and results:

Gkika E, Tanadini-Lang S, Kirste S. Interobserver variability in the target delineation of hepatocellular carcinoma: An analysis of the working group on Stereotactic Radiotherapy of the German Society for Radiation Oncology (DEGRO).

  • The analysis was performed within the working group on Stereotactic Radiotherapy of the German Society for Radiation Oncology (DEGRO).
  • Sixteen physicians (12 radiation oncologists, 2 liver surgeons, 1 radiologist and 1 nuclear medicine physician) delineated the gross tumor volume (GTV) of three anonymized HCC cases.
  • The intra observer variability was very good among the cases were the tumor was well defined.
  • Yet, in complex cases were the tumor did not show the typical characteristics or in cases with lipiodol deposits IOA agreement was compromised.

 
Randomized phase II trial of SBRT for painful vertebral metastases (DOSIS)

Dose-intensified Image-guided Fractionated Stereotactic Body Radiation Therapy for Painful Spinal Metastases (DOSIS) versus Conventional Radiation Therapy: a Phase II Randomised Controlled Trial

Sponsor-Investigator:
Prof. Dr. Matthias Guckenberger

University Hospital Zurich

Matthias.Guckenberger@usz.ch

Study design: phase II, international, multicenter, randomized, open-label, prospective, controlled study

Study objective:

•    To compare long-term pain control after dose-intensified image-guided hypofractionated SBRT employing SIB versus conventional radiation therapy for painful mass-type spinal metastases.

Project status:

•    Ethics approval obtained in Switzerland
•    First patient recruited at University Hospital Zürich in September 2016
•    The study is open to all interested institutions.
•    Detailed information is provided here (Invitation DOSIS RCT)

Major findings and results:

Matthias Guckenberger, Maria Hawkins, Michael Flentje, Reinhart A Sweeney
Fractionated radiosurgery for painful spinal metastases: DOSIS - a phase II trial.
BMC Cancer 2012 Nov 19;12:530. doi: 10.1186/1471-2407-12-530. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23164174


 
Registry trial of stereotactic radiotherapy and targeted drugs (TOaSTT)

Toxicity and efficacy of combined stereotactic radiotherapy (SRT) and systemic targeted or immunotherapy (TOaSTT)

Study PI:
Prof. Dr. Matthias Guckenberger
University Hospital Zurich
Matthias.Guckenberger@usz.ch


Dr. Stephanie Kroeze, MD PhD
University Hospital Zurich
Stephanie.Kroeze@usz.ch

Study design:
•    multi-center, international retrospective study, followed by a
•    multi-center prospective registry study

Study objective:

•    To evaluate the safety of combined SRT and systemic targeted therapy or immunotherapy.
•    To analyze efficacy and survival of combined SRT and systemic targeted therapy or immunotherapy.

Project status:

•    Ethics approval obtained in Switzerland
•    Data collection to be started in January 2017
•    The study is open to all interested institutions:
•    Detailed information is provided here (SBRT_registry_info)
•    1 systematic review published
•    1 manuscript of a patterns-of-care survey among German, Austrian and Swiss clinics in preparation


 

Major findings and results:

Kroeze SGC, Fritz C, Hoyer M, Lo SS, Ricardi U, Sahgal A, Stahel R, Stupp R, Guckenberger M. Toxicity of concurrent stereotactic radiotherapy and targeted therapies or immunotherapy: a systematic review. Cancer Treatment Reviews, accepted

•    Data on toxicity of 49 published original articles evaluating concurrent treatment with stereotactic radiotherapy (SRT) and targeted therapy or immunotherapy up to april 2016 were collected.
•    Cranial SRT was mostly well tolerated when combined with the majority of immuno- or targeted therapies.
•    Increased toxicity was observed when cranial SRT was combined with BRAF inhibitors
•    For extra-cranial SRT, available toxicity information is more limited and needs to be evaluated separately for all combinations of drugs and treatment sites.


Kroeze SGC, Fritz C, Basler L, Andratschke N, Nestle U, Brunner T, Guckenberger M Combination of stereotactic radiotherapy and targeted therapy: Patterns-of-care survey among German-speaking countries. In preparation

•    A survey on treatment practice of combined SRT and targeted- or immunotherapies was collected in 19 German-, 1 Austrian and 7 Swiss radiation oncology clinics.
•    SRT and targeted therapy or immunotherapy are given concurrently in 52% of clinics.
•    The majority of clinics pause targeted therapy or immunotherapy 1 week before and after SRT, irrespective of the type of systemic therapy given.