Behandlungsablauf

Kranielle fraktionierte Stereotaxie & Radiochirurgie

Vor Beginn der Bestrahlung wird für jeden Patienten eine individuell angepasste thermoplastische Maske mit Mundkeil angefertigt, die eine hochpräzise Bestrahlung ermöglicht. Des Weiteren wird eine Planungs-Computertomographie durchgeführt.

Primäre Hirntumore und Hirnmetasten werden je nach Tumorentität, Lokalisation oder Grösse entweder mittels Einmalbestrahlung (Radiochirurgie) oder fraktioniert, das bedeutet in der Regel 6 Sitzungen, bestrahlt.

Jede Bestrahlungssitzung dauert insgesamt ca. 15 Minuten. Die Bestrahlung wird bildgesteuert durchgeführt. Dabei wird jeweils kurz vor der Bestrahlung mittels in das Bestrahlungsgerät integrierter Computertomographie ein Bild des knöchernen Schädels und des Tumors aufgenommen. Die Bildgebung dauert ca. eine Minute. Die reine Bestrahlungszeit beträgt dank modernster Technologie am USZ nur 2-4 Minuten.

Körperstereotaxie in der Lunge

Für jeden Patienten wird ein individuelles Lagerungskissen (sog. Cast) angefertigt, damit die Patienten möglichst angenehm und stabil liegen für die Bestrahlung. Des Weiteren wird für die Bestrahlungsplanung eine Computertomographie durchgeführt. Da sich Lungentumore atemabhängig bewegen können, wird die Computertomographie 4-dimensional, das heisst mit Abbildung der Tumorbewegung, durchgeführt.

Bei Lungenkarzinomen wird die Körperstereotaxie je nach Tumorlokalisation und Tumorgrösse in 3 – 8 Sitzungen durchgeführt. Bei peripheren Tumoren wird die Körperstereotaxie in 3 Sitzungen, bei zentralen Tumoren im Bereich der zentralen Luftwege in 8 Sitzungen verabreicht. Im Falle von 3 Sitzungen wird die Bestrahlung jeden zweiten Tag (z.B. Mo/Mi/Fr) und im Falle von 8 Sitzungen täglich durchgeführt.

Jede Bestrahlungssitzung dauert insgesamt ca. 15 Minuten. Die Bestrahlung wird bildgesteuert durchgeführt. Dabei wird jeweils kurz vor der Bestrahlung mittels in das Bestrahlungsgerät integrierter Computertomographie ein 4-dimensionales Bild des Tumors aufgenommen. Die Bildgebung dauert ca. eine Minute. Das Bestrahlungsgerät kann den Tumor automatisiert erkennen und mit hoher Präzision bestrahlen. Bei jeder Bestrahlung kommt der behandelnde Arzt in den Kontrollraum und überwacht die Bestrahlung. Die reine Bestrahlungszeit beträgt dank modernster Technologie am USZ nur 2-4 Minuten.

Körperstereotaxie in der Leber

Für jeden Patienten wird ein individuelles Lagerungskissen (sog. Cast) angefertigt, damit die Patienten möglichst angenehm und stabil liegen für die Bestrahlung. Des Weiteren wird eine Planungs-Computertomographie durchgeführt. Da sich auch Lebertumore atmungsabhängig bewegen können, wird die Computertomographie 4-dimensional, das heisst mit Abbildung der Tumorbewegung, durchgeführt.

Bei Leberkarzinomen oder Lebermetastasen wird die SBRT je nach Tumorlokalisation und Tumorgrösse in 3 – 8 Sitzungen verabreicht. Im Falle von 3 Sitzungen wird die Bestrahlung jeden zweiten Tag (z.B. Mo/Mi/Fr) und im Falle von 8 Sitzungen täglich durchgeführt.

Jede Bestrahlungssitzung dauert insgesamt ca. 15 Minuten. Die Bestrahlung wird bildgesteuert durchgeführt. Dabei wird jeweils kurz vor der Bestrahlung mittels in das Bestrahlungsgerät integrierter Computertomographie ein 4-dimensionales Bild des Tumors bzw. der Leber aufgenommen. Die Bildgebung dauert ca. eine Minute. Die reine Bestrahlungszeit beträgt dank modernster Technologie am USZ nur 2-4 Minuten.

Die bei der Bestrahlungsplanung als auch bei der Bildsteuerung angewendete 4-dimensionale Bildgebung erlaubt eine präzise Bestrahlung von Lebertumoren. Um die Präzision der Bestrahlung darüber hinaus zu verbessern können Lebertumore fakultativ mit Goldmarkern oder kleinen Sendern markiert werden. Die hochmodernen Bestrahlungsgeräte am USZ können diese Marker mittels integrierter Bildgebung (Computertomographie oder integriertes GPS) erkennen und deren Bewegung in Echtzeit verfolgen.

Körperstereotaxie Prostata

Die Hochpräzisionsstrahlentherapie der Prostata erfolgt in 5 Sitzung mit sehr hoher Einzeldosis, die biologisch einer bisher notwendigen mehrwöchigen Strahlentherapie gleichwertig ist. Die hohe Bestrahlungspräzision in dieser Situation wird durch die online-Detektion von in die Prostata implantierten elektromagnetischen Markern („GPS“) mit höchster Präzision gewährleistet. Diese Implantation erfolgt vor dem Planungs-CT.

Zur Bestrahlungsplanung werden dann spezielle MRI-Sequenzen zur Detektion der Tumorläsionen innerhalb der Prostata durchgeführt.

Vor jeder Bestrahlungssitzung wird in Bestrahlungsposition durch den Edge-Linearbeschleuniger eine CT-Aufnahme angefertigt, die eine sehr präzise Kontrolle der korrekten Bestrahlungsposition erlaubt. Anschliessend erfolgt die Bestrahlung in spezieller Rotationstechnik, während dessen durch die implantierten Marker durch ein elektronisches Signal die exakte Position der Prostata kontrolliert und bei Bedarf korrigiert werden kann. So kann auch während der Bestrahlung selbst eine optimale Präzision und Sicherheit der Behandlung gewährleistet werden.

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